Geht nicht, gibt´s nicht!

Personengesellschaft

Bei Personengesellschaften stehen die Personen, die das Unternehmen führen, im Vordergrund: Die Gesellschafter sind nicht nur Inhaber, sondern auch Leiter des Unternehmens. Sie haften für die Schulden des Unternehmens mit ihrem persönlichen Vermögen.

Zu den Personengesellschaften zählen die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR), die Kommanditgesellschaft (KG), die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die Partnerschaftsgesellschaft (PartG) und die GmbH & Co. KG.

Kapitalgesellschaft

Anders verhält es sich bei den Kapitalgesellschaften. Ihre Gesellschafter bzw. Aktionäre haften in der Regel nur in Höhe ihrer Einlage. Die beschränkte Haftung ist für viele Unternehmer der entscheidende Grund für die Wahl der Kapitalgesellschaft als Rechtsform. Wichtig: Die Beschränkung gilt nicht für die Produkthaftung!

Ein weiteres Argument ist oft die Möglichkeit der Kapitalbeschaffung über Gesellschafter und Aktionäre, ohne dass diese aktiv an der Geschäftsführung beteiligt werden müssen.

Zu den Kapitalgesellschaften gehören die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und die Aktiengesellschaft (AG).

Einzelunternehmen

Das Einzelunternehmen entsteht automatisch, wenn bei Geschäftseröffnung keine andere Unternehmensform gewählt wurde. Einzelunternehmen sind oft ideal für Existenzgründer, denn der bürokratische Aufwand ist gering und ein Mindestkapital ist nicht notwendig.

 

Die Vor- und Nachteile der Rechtsformen im Überblick

Einzelunternehmen

Geeignet für: Kleingewerbetreibende, Handwerker, Dienstleister, freie Berufe
Vorteile: Geringer bürokratischer Aufwand, kein Mindestkapital, Unternehmensführung liegt in einer Hand, Eintrag ins Handelsregister möglich
Nachteile: Der Unternehmer haftet mit seinem gesamten Privatvermögen

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Geeignet für: Kleingewerbetreibende, Freiberufler
Vorteile: Einfache Geschäftspartnerschaft ohne große Formalitäten, großer Freiraum für den Einzelnen möglich, kein Mindestkapital
Nachteile: Teilhaber haften persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft

Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Geeignet für: Kaufleute, die mit mindestens einem Partner ein Handelsgeschäft betreiben, nicht für Kleingewerbetreibende
Vorteile: Hohes Ansehen bei Kreditinstituten und Geschäftspartnern wegen der Bereitschaft zur persönlichen Haftung, kein Mindestkapital
Nachteile: Teilhaber haften persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft

Partnergesellschaft (PartG)

Geeignet für: Freie Berufe, wenn das Berufsrecht dies zulässt
Vorteile: Partner handeln eigenverantwortlich, kein Mindestkapital
Nachteile: Teilhaber haften bei fehlerhaftem Handeln mit Privatvermögen

Kommanditgesellschaft (KG)

Geeignet für: Kaufleute, die zusätzliches Kapital benötigen, aber eigenverantwortlich bleiben wollen
Vorteile: Der Komplementär (ein oder mehrere Unternehmer) führt die Geschäfte alleine, der Kommanditist (Teilhaber) ist finanziell am Unternehmen beteiligt, kein Mindestkapital, formfreier Gesellschaftsvertrag
Nachteile: Der Komplementär (der Unternehmer) haftet mit seinem gesamten Privatvermögen, der Kommanditist bis zur Höhe seiner Einlage

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Geeignet für: Unternehmer, die ihre Haftung beschränken wollen oder denen die GmbH bei höheren Gewinnen steuerliche Vorteile bietet. Auch GmbHs mit nur einem Gesellschafter sind möglich (Ein-Personen-GmbH)
Vorteile: Die Haftung der Gesellschafter beschränkt sich auf ihre Kapitaleinlage. Bei Krediten haften die Gesellschafter allerdings in der Regel mit zusätzlichen privaten Sicherheiten.
Nachteile: Gesellschaftervertrag muss notariell beurkundet werden, Mindestkapital 25.000 Euro

Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) / UG (haftungsbeschränkt)

Durch die GmbH-Reform eingeführt wurde eine Einstiegsvariante zur GmbH, die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) oder kurz: UG (haftungsbeschränkt). Dabei handelt es sich nicht um eine neue Rechtsform – die UG (haftungsbeschränkt) ist eine GmbH, für die lediglich einige Sondervorschriften im GmbHG gelten. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass die UG (haftungsbeschränkt) mit einem theoretischen Mindeststammkapital von 1 Euro gegründet werden kann. Sie ist für Gründerinnen und Gründer kleiner Unternehmen, insbesondere Dienstleister, geeignet, die ihre Haftung beschränken möchten und deren Unternehmen mit geringem Kapital auskommen.

Die UG kann bei einfachen Standardgründungen (u. a. höchstens drei Gesellschafter) mit einem beurkundungspflichtigen Musterprotokoll gegründet werden. Das Musterprotokoll kombiniert Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Bestellung des Geschäftsführers.

GmbH & Co. KG

Geeignet für: Kaufleute, die ihre Haftung beschränken wollen und zusätzliches Kapital benötigen, aber eigenverantwortlich bleiben wollen. Die Gesellschaft besteht aus mindestens einem Komplementär (Unternehmer) und einem Kommanditist (Teilhaber)
Vorteile: Beschränkte Haftung, kein Mindestkapital
Nachteil: Aufwändige Gründungsformalitäten

Kleine Aktiengesellschaft (Kleine AG)

Geeignet für: Unternehmer, die zusätzliches Kapital benötigen
Vorteile: Ohne Börsennotierung, Unternehmer kann alleiniger Aktionär und Vorstand sein, beschränkte Haftung
Nachteile: Notarielle Satzung notwendig, Grundkapital 50.000 Euro, Entscheidungsbefugnis wird durch den Aufsichtsrat beschränkt

Eingetragene Genossenschaft (eG)

Geeignet für: Unternehmer, die gemeinschaftlich ein Geschäft betreiben wollen
Vorteile: Aufgaben wie Einkauf, Auftragsakquisition, Werbung werden zentral erledigt. Die Haftung ist beschränkt auf die Höhe der gezeichneten Geschäftsanteile.
Nachteile: Vergleichsweise aufwändige Gründungsformalitäten

Limited (private company limited by shares)

Geeignet für: Unternehmer, die ihre Haftung beschränken, aber kein Stammkapital einbringen wollen.
Vorteile: Geringe Gründungskosten, kein Notar notwendig, beschränkte Haftung.
Nachteile: Hohe laufende Kosten für steuerliche und anwaltliche Beratung und für die Buchhaltung nach deutschem und britischem Recht, ein geringes Ansehen bei deutschen Kreditinstituten

Europa AG (SE)

Geeignet für: Europaweit agierende Unternehmen
Vorteile: EU-weite rechtliche Akzeptanz, dadurch geringere Rechts- und Verwaltungskosten
Nachteile: Mindestkapital 120.000 Euro, rechtliche Risiken noch schwer einschätzbar

Small Talk, gar nicht so schwer.

Diese Situation mag niemand:

Man steht auf einem Messeempfang oder am Pausentisch einer Konferenz und rührt verlegen in seiner Kaffeetasse. Und denkt krampfhaft über ein unverfängliches Thema nach, mit dem man sein Gegenüber in ein Gespräch verwickeln könnte. Dann tritt ein weiterer Teilnehmer hinzu, der lächelnd und locker anfängt, etwas zu erzählen. Alle sind plötzlich gelöst. Doch Sie ärgern sich, dass Ihnen das Auftauen der Runde nicht geglückt ist. Dabei wäre es doch eigentlich ganz einfach gewesen. Oder?

Small Talk ist keine Kunst, die kein spezifisches Talent erfordert, sondern eine Fertigkeit, die Sie mit etwas Übung erlernen können. Wie? Das zeigen wir Ihnen.